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RheinPlast fertigt hochwertige Polyethylenfolien für anspruchsvolle Anwendungen mit unterschiedlichen Anforderungen. Dabei sind die Los- größen oft klein, und entsprechend häufig stehen Farb und Material- wechsel an. Mit dem hoch effizienten Reinigungsgranulat Supernova LTH von Dreychem hat das Unternehmen einen Weg gefunden, die uner- wünschten Begleitumstände – den Verlust von Zeit und Material – zu minimieren.
 Zu den Spezialitäten von Rhein-Plast gehören keim- und partikelarme Beutel für Pharmaanwendungen, wie Flachbeutel für Petrischalen oder Blutfilter, sowie Seitenfaltenbeutel, beispielsweise für Gewebekulturschalen
Das erklärte Ziel von Bernd Chroszcz, Produktionsleiter bei dem Bad Dürkheimer Folienhersteller, ist ein kontinuierlich hoher Ausstoß qualitativ hochwertiger Pro- dukte. Dem ist er ein gutes Stück näher gekommen, seit das Unternehmen bei Material und Farbwechseln sowie gegen Stippenbildung das mechanisch-che- misch wirkende Reinigungsgranulat Supernova von Dreychem einsetzt.
„Mit unseren Folienprodukten beliefern wir Branchen wie die Medizintechnik, die Pharma oder die Lebensmittelindustrie. Deren Qualitätsansprüche sind stets besonders hoch, und zurzeit geht der Trend zu kleineren, individuellen Mengen und damit häufigeren Materialwechseln. So sind beispielsweise Umstellungen von Weiß zu Blau zu Grün zu Transparent und zurück zu Weiß an der Tagesordnung und müssen deshalb sehr schnell gehen“, so Chroszcz. „Früher haben wir dabei Zeit verloren, weil wir solange die nachfolgende, hochwertige Neuware verarbeitet haben, bis das geforderte Qualitätsniveau wieder stabil erreicht war. Wenn Stippenbildung auftrat, waren zusätzliche mechanische Reinigungsmaßnahmen erforderlich, bei denen die Schnecke gezogen und der Extruder zerlegt wurde. Die betroffene Anlage stand dann bis zu drei Tage still. Langfristig gesehen hätten wir mit diesem Vorgehen unsere bekannt hohe Liefersicherheit gefährdet. Dann haben wir das mechanisch und chemisch wirkende Supernova auf ausgewählten Anlagen getestet – mit durchweg positivem Resultat.“
 Mit Selbstklebestreifen wiederverschließbare Klappenbeutel von Rhein-Chemie vereinfachen das Verpacken. Variationen und besondere Materialeigenschaften. Antistatische, keim- und partikelarme oder UV-stabile Ausführungen sind möglich
Wie Chroszcz weiter berichtet, konnte RheinPlast durch den Einsatz dieses hoch wirksamen Reinigungsgranulats die Verluste an teurem Material und wertvoller Produktionszeit signifikant verringern. So liegt der Verbrauch an Supernova bei einer typischen Folienblasanlage mittlerer Größe zwischen 20 und 50 kg. Dies ist ein Bruchteil der zum Erreichen des gleichen Ziels üblicherweise erforderlichen Menge an hochwertiger Neuware. Entsprechend kann sich nach Erfahrungen bei RheinPlast auch der Zeitaufwand für Material oder Farbwechsel mehr als hal- bieren.
Wie viel Reinigungsgranulat erforderlich ist, um selbst hartnäckige Ablagerungen zu entfernen, sei Erfahrungssache und von Maschine zu Maschine unterschiedlich, so Chroszcz. Die Wirkung sei hervorragend, und seit man Supernova präventiv einsetze, habe man Demontagen zum Reinigen erheblich reduzieren können. RheinPlast möchte die damit realisierbaren finanziellen Einsparungen nicht quan- tifizieren, nennt sie aber “erheblich“.
Ausgesuchte Folienqualitäten Das vor 50 Jahren gegründete Familienunternehmen RheinPlast beschreibt sich selbst als Problemlöser rund um den Einsatz von Polyethylen für Folien, Trage- taschen, Beutel und Säcke sowie Folienverpackungen als Standardprogramm. Zugleich bewährt sich das Unternehmen aber auch als Entwicklungspartner und Produzent kundenspezifischer Spezialitäten und Individuallösungen für multifunk- tionale Verpackungen. Weitere Spezialitäten von RheinPlast sind antistatisch ausgerüstete Folien und Beutel, die unter ExBedingungen befüllbar sind, sowie keim und partikelarme Beutel, die unter strengen Hygienevorschriften im Sauber- raum gefertigt werden und die keine nachträgliche, zusätzliche Kosten verursa- chende Entkeimung erfordern.
 Das von Dreychem vertriebene, für Temperaturen von 110 bis 380 °C einsetzbare Reinigungsgranulat Supernova ist dank seiner kombiniert mechanisch-chemi- schen Wirkweise besonders effizient
Hoch effizient und unproblematisch im Einsatz Die geruchlosen Supernova Reinigungsmittel von Dreychem für Spritzguss und Extrusion sind als gebrauchsfertige Mischungen bzw. als Konzentrat erhältlich. Sie wirken sowohl chemisch als auch mechanisch, was ihr Aufschäumen bei der Verarbeitung sowie ihre hohe Effizienz erklärt. • Die LTTypen sind für Polymere mit Verarbeitungstemperaturen von 120 bis 220°C optimiert. Der auf härtere (nicht flexible) Kunststoffe abgestimmte Typ LTH eignet sich beispielsweise PVChart und PELD (MFR < 6 g/10 min). Supernova LTF eignet sich speziell für niedrigviskose und flexible Kunststoffe, wie PVCweich, Thermoplastische Elastomere (TPE), EthylVinylAlkohol (EVOH), EthylenViny- lacetatCopolymere (EVA) und PELD (MFR > 6 g/10 min). • Für Verarbeitungstemperaturen von 220 bis 320°C bietet Dreychem die STType als gebrauchsfertige Mischung an. • Die Konzentrattype CCHT ist im Temperaturbereich 220 bis 380 °C einsetzbar. Alle Supernova Typen gemeinsam ist ihre sehr gute Reinigungswirkung an Schnecke, Düse und Zylinder. Supernova hat keine scheuernde Wirkung und greift Metalle nicht an. Während der Verarbeitung werden nur geringe Mengen Kohlen- dioxid und Wasserdampf frei.
„Wir haben eine Vielzahl von Versuchen mit Reinigungsgranulaten verschiedener Hersteller gefahren – und letztendlich Supernova LTH gewählt, weil es uns das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis bietet“, so Chroszcz.
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